Frank Dudek

Kandidiert 2021 für den ORTSRAT WENDHAUSEN und den GEMEINDERAT LEHRE

Am 25.04.1963 in Wolfsburg geboren, geschieden, 3 Söhne, seit über 30 Jahren wohnhaft in Wendhausen.

Studium: Maschinenbau (Universität/GH Paderborn; Dipl.Ing), Philosophie, Politik, Wirtschaft (Ludwig-Maximilians Universität München; Masterstudium). 10 Jahre Mitarbeiter der Volkswagen AG (Entwicklung, Beschaffung, Konzernqualitätssicherung)

Seit 1997 selbstständig und  Gründer, Inhaber/Geschäftsführer der Firmen:
Dudek Automotive Support (Vertrieb und Standortentwicklung) umfirmiert in
Dudek Consulting (Unternehmensberatung), Dudek Control GmbH (Operative Personaldienstleistung, Automobilbau) Dudek Cocooning (Vermietung und Verpachtung), Heimatliebe GmbH (Bauträger für alternative und nachhaltige Wohnkonzepte vornehmlich aus denkmalgeschützten Immobilien)

Ich glaube an eine von Werten geleitete Gesellschaft in der Ordnungssysteme verhindern sollten, dass Demokratie zur Anarchie wird, auch in der Kommunalpolitik. Dazu kann und sollte jeder seinen Beitrag leisten, in seiner eigenen Art und Weise, authentisch und seiner Rolle angemessen.

Ich glaube an die Bedeutung von Tradition in Verbindung mit ethischen Werten und bezeichne mich als eine Mischung aus Agnostiker und sittlich geprägtem Christen. Ich bin bei allem was ich leiste immer auch ein politischer Mensch, ohne gleich Politiker zu sein, und glaube daran, dass allen Menschen einer Gesellschaft eine politische Aufgabe zukommt, selbst denen, die nichts tun, weil sich letztlich selbst auf der frustrierten oder unmotivierten Verweigerung ein politisches Statement gründet.

Ich strebe nicht nach Ämtern, halte meine Kandidatur aber gerade jetzt für notwendig, weil es in dem einen oder anderen kommunalen Thema einen frischen Wind braucht. Wendhausen hat in den Jahren an Qualität verloren, die  politischen Entscheidungen  haben zur Degeneration der Infrastruktur geführt. Wendhausen wurde und wird  immer von dem Engagement einzelner Einwohner geprägt, aber auch das hat inzwischen seine Grenzen und führte in den letzten Jahren zu politischen Entscheidungen, die einer positiven Entwicklung des Ortes, aus meiner Sicht, entgegenstehen.

Das politische Wirken in Wendhausen besticht aktuell durch eine eher einsilbigen Verhinderungspolitik, dagegen  trete ich an. Ich möchte stattdessen, für die generationenübergreifende Belebung lebens- und liebenswerter historischer Ortsbereiche motivieren und dafür plädieren, Wendhausen wieder zu mehr Autonomie im alltäglichen Leben zu verhelfen. Die Grundschule ist offensichtlich endgültig Geschichte, aber die Nahversorger sollte den Mindeststandard erfüllen. Dörfer bieten eine Alternative zum urbanen Leben in den Städten und das gilt auch und gerade für Wendhausen. Der Versuch, die Existenzberechtigung des Ortes alleine auf seiner Chronik fussen zu lassen, ist meines Erachtens zu wenig.

Wendhausen hat eine positive Zukunft verdient hat, für die, für die der Ort immer schon Heimat war, für junge Familien die Heimat suchen oder ältere Mitbürger, die ihr familiäres Netz vielleicht irgendwann verlieren und möglichst lange in ihrer Heimat verwurzelt bleiben wollen. Die demographische Entwicklung  und die Veränderung der Lebensansprüche braucht neue Konzepte und bietet Wendhausen neue Chancen.  Dazu braucht es eine Infrastruktur, die den Ort wieder lebenswerter und attraktiver macht, für alle Generationen.
Dafür setze ich mich ein, unabhängig und frei von politischen Programmen oder Kalkühl, der richtigen Sache verpflichtet, mit oder ohne Mandat, als politischer Mensch und Mitbürger.