Unser Wahlprogramm

BÜRGERNAH UND UNABHÄNGIG

GRUNDSÄTZE

  • Die UWG ist unabhängig von Parteienprogrammen, -zwängen und Lobbyverbänden.
  • Die UWG nimmt Bürgerinteressen wahr und vertritt sie auf Orts- und Kreis- und Gemeindeebene.
  • Entscheidungen entstehen aus transparenten und nachvollziehbaren Sachüberlegungen.
  • Die UWG steht für einen respektvollen und schonenden Umgang mit Umwelt und Natur.

POLITISCHE STANDPUNKTE

1. Allgemeines

  • Förderung und Stärkung des Ehrenamtes.
  • Abbau von Bürokratie (weniger ist mehr!).
  • Sicherheit- und Katastrophenschutz weiter entwickeln.
  • Kein „Kirchturmdenken“: Weder zwischen den Ortschaften im Gemeindegebiet noch mit umliegenden Kommunen. Stattdessen gemeinsam Lösungen suchen zum Wohle aller.
  • Bezahlbare Energie- und Wärmeversorgung mit regenerativen Energieformen: Nahwärmenetz, wo sinnvoll und von Anwohnern gewünscht.
  • Digitalisierung in der Verwaltung im Sinne der Bürger vorantreiben: Online-Angebote weiter ausbauen, Chancen der KI nutzen.
  • Klimaschutz und Klimaanpassung: Bei allen Entscheidungen, speziell bei den Immobilien und Außenflächen, mitberücksichtigen.

2. Familie und Bildung

  • Gesunde und attraktive Lebensbedingungen in unserer Gemeinde.
  • Wir setzen uns ein für den Erhalt bzw. Ausbau der kostenlosen Schülerbeförderung zu den gymnasialen Oberstufen und den berufsbildenden Schulen.
  • Wir begrüßen den Aufbau eines Gymnasiums in Königslutter unter der Voraussetzung, dass die Schulwahl in Braunschweig und Wolfsburg für die Lehrschen Schülerinnen und Schüler erhalten bleibt.
  • Freizeitangebote für die Jugend fördern, z.B. Bikepark, Pumptrack und Trails für Mountainbiking.
  • Der demografische Wandel muss vorausschauend berücksichtigt werden.
  • Wir fördern den Aufbau von Angeboten für pflegebedürftige Menschen, z.B. ein Demenzcafé.
  • Anpassung der Betreuungs- und Bildungsangebote an zurückgehende Geburtenzahlen: Qualität vor Quantität.
  • Gutes Essen in den Kitas und Schulen.

3. Raumplanung und Umweltschutz

  • Intelligente Raum- und Bauleitplanungen, damit unsere natürlichen Lebensräume mit all ihrer Vielfalt in Fauna und Flora erhalten bleiben.

4. Zuzug und Integration

  • Neubürger sind uns herzlich willkommen.
  • Wir setzen uns ein für eine wirkliche Integration.
  • Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer.
  • Öffentliche Förderung des „Kulturtreffs“ beibehalten, solange für ehrenamtliche Betreuungsangebote der im Gemeindegebiet ansässigen Geflüchteten benötigt und ein soziokulturelles Zentrum nicht etabliert ist.

5. Haushalt und Finanzwesen

  • Investitionen in die Zukunft durch Sparen ohne „kaputt zu sparen“.
  • Wir fordern eine effiziente und kostengünstige Verwaltung, die für die Bürger da ist und sie unterstützt.
  • Keine Ausweitung des Personalkörpers bei sinkender Bevölkerungszahl.
  • Gemeindliche Immobilien dem Bedarf anpassen. Keine Neubauten vor Prüfung von Alternativen (z.B. Kirchengebäude in Wendhausen oder altes
  • Verwaltungsgebäude für DGH nutzen).

6. Mobilität

  • Bahnanschluss: Wir fordern weiter einen Haltepunkt an der Weddeler Schleife im Gemeindegebiet.
  • Der öffentliche Nahverkehr muss verbessert und so entwickelt werden, dass Arbeitsstätten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten schnell und kostengünstig zu erreichen sind.
  • Der Flexo muss im Gemeindegebiet erhalten bleiben, seine Finanzierung dauerhaft gesichert werden.
  • Ehrenamtlich betriebene Hol- und Bring – Angebote fördern.
  • Radverkehr: Radschnellweg Braunschweig – Lehre – Wolfsburg unter Berücksichtigung aller Betroffenen planen und bauen.
  • Vorhandene Radwege nach den Vorgaben den ERA instand halten bzw. anpassen.
  • Tempo 30 auf allen Durchgangsstraßen der acht Orte im Gemeindegebiet.

7. Wirtschaft und Freizeit

  • Gewerbeflächen sind vorrangig für ortsansässige Firmen und Handwerksbetriebe vorzuhalten.
  • Keine weitere Flächenversiegelung für die Ansiedlung von Logistikfirmen.
  • Einkaufsmöglichkeiten auch in den kleineren Ortschaften erhalten oder schaffen. Z.B. durch genossenschaftliche Projekte, Regiomaten oder Hofläden. Keine weitere Zentrierung auf die Hauptorte Lehre und Flechtorf fördern.
  • Attraktive Angebote zur Naherholung entwickeln: z.B. Freizeit- und Radwegweisungskonzept in Abstimmung mit den umliegenden Kommunen.
  • Erinnerungs- und Gedenkkultur etablieren (Muna).